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Sonntag, 17. Dezember 2017
Advent(ure)


Adventure, Abenteuer – bei diesem Wort denke ich sofort an Namen wie Indiana Jones oder Reinhold Messner. Oder an die großen Entdecker der letzten Jahrhunderte. Solche Abenteuer erlebt unsereins heute eher selten.

Aber auch Reisen ist manchmal ein Abenteuer. Zum Beispiel mit der Bahn und den vielen ausfallenden Zügen... Und je weiter die Reise geht, umso fremder wird die Kultur und der Abenteuerfaktor steigt. Vor ein paar Jahren war ich mit meiner Frau in den USA, da hab ich ein kleines Abenteuer erlebt: ich war an einem Tag alleine in der Mojave-Wüste mit dem Auto unterwegs. Ich war auf der Suche nach schönen Fotomotiven, hab Reifenspuren gesehen und dachte „Dann fahr ich auch mal da rüber“. Aber mein Mietwagen hatte keinen Allrad-Antrieb. Wie blöd von mir! Mein Auto ist eingesunken!! Ich war alleine unterwegs, ohne Handy, kein Mensch in der Nähe. Ich hab gebuddelt und probiert. Bin immer weiter eingesunken. Irgendwann hab ich die Fußmatten untergelegt, den Rückwärtsgang rein und Vollgas! Puuh, endlich wieder draußen!

Auch Gott hat sein Abenteuer erlebt. Ich hab vor einer Weile durch Zufall bemerkt: im Wort Adventure steckt noch ein zweites Wort drin: Advent!

Das Wort Advent ist lateinisch und bedeutet Ankunft: Jesus kommt an. Ich finde: Der Advent ist Gottes Abenteuer!

Ja. Gott macht sich auch auf eine Reise. Er verlässt den Himmel, dort wo er in Sicherheit war. Er kommt als Mensch auf die Erde, wird als Jesus geboren. So besucht Gott die Erde und erlebt ein großes Abenteuer!!! Er wusste: das wird gefährlich und trotzdem wagt er es!

In der Bibel, Philipper-Brief, steht:
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht: Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein. ... Er wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

Warum Gott wagt dieses Abenteuer?

1. Er will den Menschen gleich sein! Gott will mitfühlen. Das Menschenleben ist manchmal hart, traurig, manchmal schön und faszinierend. Im Leben fühlt man sich manchmal Gott nah, manchmal denkt man Gott ist weit weg. Oder im Leben gibt es Versuchungen und wir sündigen. Gott sagt: ich will diese menschlichen Gefühle auch kennen, ich will Mensch sein. Gott wurde einer von uns, so kann er auf intensive Weise mit uns mitfühlen.

Warum Gott wagt dieses Abenteuer?

2. Gott will uns von Schuld befreien! Jesus ist geboren für dich und für dich und für dich... Er wusste, wenn er zur Welt kommt, wird er am Kreuz enden. Trotzdem hat er es gewagt! Er sah nur einen einzigen Weg: er kann uns nur miteinander versöhnen, wenn er am Kreuz all unsere Schuld trägt. Er lässt sein Leben für uns. An Weihnachten kann man sehen: Gott kommt in die Welt auch wenn es für ihn lebensgefährlich wird. Hier können wir etwas von seiner Liebe entdecken!

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Dienstag, 29. November 2016
Macht hoch die Tür - die Geschichte hinter dem Lied

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Donnerstag, 24. Dezember 2015
Frohe Weihnachten!

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Sonntag, 13. Dezember 2015
Dritter Advent
Kann eine Person so facettenreich sein, dass es fast schon wirkt, als sei sie widersprüchlich in sich selbst? Oder braucht man nur ein besonderes Gespür, dieses besondere Wesen erfassen zu können?

Der Wochenspruch für den dritten Advent ist so ein Satz, der mich dazu bringt, über Gottes Eigenschaften nachzudenken:

Bereitet dem Herrn den Weg; denn siehe, der Herr kommt gewaltig! (Jes 40, 3.10) Ja, wie ist Gott denn nun, kommt er kraftvoll als einer, der in die Welt eingreift?

Stark oder wehrlos?
Mächtig oder bescheiden?
Gerecht oder gnädig?
Gewaltig oder unscheinbar?

Man kann die Worte des alten Testaments nur verstehen, wenn man im Blick hat, wie sich Gott uns Menschen gezeigt hat, als er in Gestalt eines wehrlosen Menschen in diese Welt gekommen ist. Dieser Jesus, er ist nicht widersprüchlich, er ist voller Leben. Und man braucht vielleicht ein Leben, das zu begreifen.

Gerhard

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Sonntag, 6. Dezember 2015
Zweiter Advent


Als heute morgen hinter unserem Haus die Sonne aufgegangen ist, konnte man richtig zusehen, wie die Bäume auf der gegenüberliegenden Seite langsam in ein goldenes Licht getaucht werden.

Ich war gerade dabei, zu überlegen, was ich zu dem Bibelvers bloggen kann, der als Wochenspruch das Thema des zweiten Advents ("Erlösung") beschreibt. Aber dann dachte ich: dieses Bild reicht doch. Denn es macht irgendwie deutlich, wie sich Erlösung anfühlt: Wie ein wärmendes Licht nach einer langen, kalten Nacht,...

Jesus sagt: "Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." (Lk 21, 28)

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Sonntag, 29. November 2015
Erster Advent


Wir jedes Jahr habe ich mich schon eine Weile auf den Beginn der Adventszeit gefreut, aber Adventsstimmung kommt nur langsam bei mir auf. Es brennen zwar Kerzen und die Wohnung duftet schon zimtig, aber das reicht irgendwie noch nicht. Glücklicherweise habe ich einen Bibelvers gelesen, der meinen Blick darauf lenkt, worum es in der Adventszeit eigentlich geht: um die Ankunft einer ganz besonderen Person. "Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer" (Sacharja 9,9). Dieser Vers ist so besonders, dass es wert ist, sich jedes Wort anzuschauen...

Siehe: Wir werden aufmerksam gemacht, dass hier etwas wichtiges passiert. Wir sehen so viel: Nachrichten, Filme, Zeitschriften, Menschen, Werbung,... Diese Ankunft, um die es geht, ist unscheinbar. Damit wir das Wichtigste nicht übersehen, heißt es „siehe“.

König: Jemand Besonderes kommt. Einer der es wirklich wert ist, König genannt zu werden. Derjenige, der Himmel und Erde geschaffen hat und es trotzdem vorzieht, die Sicherheit zu verlassen und als einer von uns auf der Erde zu leben. In Jesus wurde Gott ein Mensch wie wir es sind.

Dein: Nicht irgendein König von England oder Schweden oder wo es sonst noch Könige gibt. Es heißt "Dein König". Also auch "mein" König? Dieser Satz stammt aus einer prophetischem Text aus dem alten Testament, in dem schon Jahrhunderte vorher angekündigt wurde, dass Gott einen König schicken wird, der nicht mit irdischer Macht kommen wird. Er kommt nicht hoch zu Ross, er reitet auf einem Esel.

Ein Gerechter und ein Helfer: Der einzige Mensch, der ohne Sünde war. Er hätte es nicht nötig, auf uns zu zugehen. Doch kam er in die Welt, um eine Hilfe anzubieten, die man bei keinem anderen finden kann...

Wollen wir dem näher kommen, was Advent bedeutet (es kommt ja vom lateinischen Wort für Ankunft), dann kann es hilfreich sein, sich auf eins dieser Worte einzulassen: Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer. (Wochenspruch für den ersten Sonntag im Advent)

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Sonntag, 7. Dezember 2014
Der zweite Advent

Herbst Wallpaper HD


Blick nach unten:
Ich sehe nur meinen eigenen Schritt
Kann mich nicht orientieren
Andere Menschen übersehe ich
Den Kopf geneigt
Das Leben wird schwer

"Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht!"

Ich sehe den Himmel, das Licht
sehe wo ich bin
Eine neue, andere Haltung
Ich atme auf
Den Kopf erhoben, aber nicht zu weit...

Jesus hat kurz vor seinem Tod den Blick in die Zukunft gerichtet. Er hat einen Zustand der Welt beschrieben, bei dem wir aufhorchen sollen, weil wir damit rechnen können, dass er wiederkommt. Er wird wieder kommen - auch das steckt drin in diesem vielschichtigem Wort "Advent". Mehr Infos dazu stehen in der Bibel, Lukas 21, 5-29.

Ein Klick auf das Bild mit dem Wochenspruch zum zweiten Advent öffnet eine größere Version, die als Desktophintergrund geeignet ist.

Eine gesegnete zweite Adventswoche wünscht
Gerhard

p.s. habe dazu noch einen passenden Text von Max Lucado gefunden, allerdings auf englisch: https://maxlucado.com/read/blog/between-the-advents/

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Sonntag, 30. November 2014
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...


Ich liebe den ersten Advent. Die Wohnung schmücken, die erste Kerze anzünden und im Gottesdienst mit Liedern und Gebeten den Beginn des neuen Kirchenjahres feiern.

Der Wochenspruch für diese Woche erinnert daran, dass Jesus, als er nach Jerusalem gekommen ist, von vielen wie ein König aufgenommen wurde: "Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer." Er kam nicht wie ein machthungriger Herrscher mit Hofstaat und hoch zu Ross, er kam auf einem Esel.

Er will auch heute noch zu uns kommen, sozusagen als König der Herzen. Denn er wohnt da, wo man ihn einlässt. Manches kann einen daran hindern: Zweifel, Enttäuschung, schlechte Erfahrungen mit gläubigen Menschen. Aber ich denke, wer ihn nicht mit einem Gebet in sein Leben einlässt, dem entgeht viel Gutes. Ich will das jetzt nicht theologisch oder philiosphisch begründen, es ist einfach meine Erfahrung.

Ich wünsche allen Bloglesern eine gesegnete Adventszeit mit interessanten Begegnungen, besinnlichen Momenten und guten Worten, die uns bewegen!

Gerhard

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Dienstag, 10. Dezember 2013
Advent - Gott kommt an...
...aber wo? Advent bedeutet Ankunft. In diesen Wochen erinnern die Christen daran, dass Gott in der Gestalt eines neugeborenen Kindes in dieser Welt angekommen ist. Es heißt, er kommt auch noch heute an. Aber wo?

Eine Antwort auf diese Frage kann man am Ende dieses Videos finden.



Ein altes Lied, ein zeitloses Gebet:

Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu du mein Leben,
Ich stehe, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm Alles hin,
und laß dirs wohlgefallen.

Eins aber, hoff ich, wirst du mir,
mein Heiland, nicht versagen,
Daß ich dich möge für und für
in, bei und an mir tragen.
So laß mich doch deine Krippe sein,
komm, komm und lege bei mir ein
dich und all deine Freuden.

Amen.

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Sonntag, 9. Dezember 2012
Erlösung!


Zu allen Zeiten sehnen sich Menschen nach Erlösung, nach einer Erleichterung von ihren Plagen, Lasten und Nöten. Von unterdrückten Völkern über Minderheiten jeder Art bis zu uns mit unseren Alltagsnöten und dem Wunsch nach etwas weniger Stress.

Als Jesus gelebt hat, haben die Menschen gehofft, er würde ihr Land von den Römern befreien, die ihr Land besetzt hatten. Aber was ist das für ein Erlöser?! "Er wird sein Volk erretten von ihren Sünden." Das soll alles sein?! Na, davon kann man sich aber was kaufen...

Wenn man begriffen hat, was Sünde bedeutet, dann kann man für diese Erlösung kaum dankbar genug sein. Während das Wort "Sünde" heute leider nur für Ehebruch, Verkehrssünden oder Umweltsünden benutzt wird, meint es doch letztendlich all das, was unsere Beziehungen vergiftet, auch unsere Beziehung zu Gott. All das Gute, das wir tun wollten, aber nicht getan haben. Unsere ganze Selbstbezogenheit.

Von den Sünden erlöst. Mir wurde vergeben. Ich kann mir selbst wieder vergeben. Dann kann ich auch wieder meinen Kopf erheben. Ich kann wieder neu auf Menschen zugehen. Wage es, zu lieben, wo ich nicht mit Gegenleistung rechnen kann.

Hier gibts dieses Bild in Wallpaper-Größe.

Der Wochenspruch zum zweiten Advent ist "Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht." Eine gesegnte zweite Adventswoche!
Gerhard

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